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Turmfalke

Bisstöter
Falkenartige
Feld- und Siedlung
Gebirge
Kurzstreckenzieher
Standvogel

Der Turmfalke ist ein schlanker Greifvogel, der oft beim Rüttelflug über Feldern zu sehen ist. Er jagt Kleinsäuger und Insekten, indem er aus der Luft nach Beute Ausschau hält. Männchen und Weibchen unterscheiden sich in der Färbung, wobei das Männchen einen blaugrauen Kopf hat. Turmfalken brüten in Felsnischen, Gebäuden oder Baumhöhlen. Dank ihrer Anpassungsfähigkeit sind sie auch in Städten anzutreffen. Sie tragen zur natürlichen Schädlingsbekämpfung bei.

Wysels Notiz

Fallwild vom Melchtal

Bisstöter

Zu den Bisstötern gehören alle Falken. Sie töten ihre Beute durch Schnabelbiss. Ihr charakteristisches Merkmal ist der Falkenzahn, eine Ausbuchtung am Oberschnabel.

Falkenartige

Falken sind schnelle Flieger mit hervorragendem Sehvermögen. Sie nutzen Sturzflüge, um Beute zu schlagen und haben typische, spitze Flügel.

Feld- und Siedlung

In landwirtschaftlichen und urbanen Gebieten leben verschiedene Tierarten, die sich an menschliche Strukturen anpassen.

Gebirge

Der Lebensraum Gebirge ist karg und oft von extremen Wetterbedingungen geprägt. Hier leben spezialisierte Wildtiere.

Kurzstreckenzieher

Unter Kurzstreckenzieher versteht man in der Vogelkunde Arten, deren Winterquartiere selten weiter als 2000 Kilometer vom Brutgebiet entfernt liegen.

Standvogel

Als Standvogel oder Jahresvogel werden Vogelarten bezeichnet, die ganzjährig in einem Gebiet bleiben.