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Manderinente

Feld- und Siedlung
Feuchtgebiete
Gewässer
Kurzstreckenzieher
Schwimmenten
Standvogel

Die Mandarinente ist eine der farbenprächtigsten Entenarten und stammt ursprünglich aus Ostasien. Das Männchen hat ein auffälliges Gefieder mit orangefarbenen «Segeln» an den Flanken, violett-grün schimmerndem Kopf und rotem Schnabel. Das Weibchen ist schlichter grau-braun gefärbt mit einem weissen Augenring. Mandarinenten leben bevorzugt an ruhigen Seen und Flüssen mit dichtem Uferbewuchs. Sie ernähren sich von Wasserpflanzen, Samen und kleinen Wirbellosen. Anders als viele andere Entenarten brüten sie in Baumhöhlen und führen ihre Küken nach dem Schlüpfen mutig aus mehreren Metern Höhe ins Wasser.

Wysels Notiz

von Fischer Blättler Alpnach

Feld- und Siedlung

In landwirtschaftlichen und urbanen Gebieten leben verschiedene Tierarten, die sich an menschliche Strukturen anpassen.

Feuchtgebiete

Feuchtgebiete sind ökologisch wertvolle Übergangszonen zwischen Land und Wasser, die dauerhaft oder zeitweilig von Wasser geprägt sind.

Gewässer

Flüsse, Seen und Feuchtgebiete beherbergen viele Wasservögel, Biber und Amphibien und sind ökologisch wertvolle Gebiete.

Kurzstreckenzieher

Unter Kurzstreckenzieher versteht man in der Vogelkunde Arten, deren Winterquartiere selten weiter als 2000 Kilometer vom Brutgebiet entfernt liegen.

Schwimmenten

Schwimm- oder Gründelenten suchen ihre Nahrung hauptsächlich im Flachwasser. Dabei tauchen sie nur ihren Vorderkörper ins Wasser ein (sie „gründeln“). Mit ihrem Schnabel filtern sie die Nahrung heraus: Die Nahrungspartikel bleiben an den Schnabelrandlamellen hängen, während das Wasser ausfliesst.

Standvogel

Als Standvogel oder Jahresvogel werden Vogelarten bezeichnet, die ganzjährig in einem Gebiet bleiben.