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Gämsgeiss

Boviden
Gebirge
Hochwildjagd
Schalenwild
Tagaktiv
Wald

Die Gämsgeiss ist das weibliche Tier der Gämse und lebt meist in Gruppen mit anderen Weibchen und ihren Jungtieren. Sie ist etwas kleiner und schlanker als der Gämsbock, hat aber ebenfalls gebogene Hörner, die etwas dünner sind. Gämsgeissen sind ausgezeichnete Kletterinnen und bewegen sich sicher auf steilen Felswänden und schmalen Bergpfaden. Sie ernähren sich von Gräsern, Kräutern und Flechten und sind auch im Winter aktiv, wenn sie unter dem Schnee nach Nahrung scharren.

Wysels Notiz

von Wysel Rohrer erlegt im Melchtal

Boviden

Boviden sind eine horntragende Untergruppe des Schalenwilds. Sie gehören zu den Wiederkäuern und haben ein spezielles Verdauungssystem. Die vorerst unzerkaut geschluckte Nahrung wird später wieder hochgewärgt und erst dann richtig durchgekaut („wiedergekäut“).Beide Geschlechter tragen Hörner, welche lebenslang wachsen und nicht abgeworfen werden.

Gebirge

Der Lebensraum Gebirge ist karg und oft von extremen Wetterbedingungen geprägt. Hier leben spezialisierte Wildtiere.

Hochwildjagd

auch Hohe Jagd, Hochjagd: historisch begründete Einteilung der Jagd nach Tierarten, welche ursprünglich nur vom Adel bejagt werden durften: meist Rotwild, Gämse, Steinbock und Wildschwein

Schalenwild

Die Paarhufer umfassen Tierarten, welche pro Bein zwei Hufe (Schalen) aufweisen. Für die wild lebenden Arten verwendet man auch den Begriff „Schalenwild*.

Tagaktiv

Tagaktive Tiere sind vor allem während des Tages aktiv.

Wald

Waldgebiete bieten Lebensraum für viele Wildarten.