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Wasserralle

Feuchtgebiete
Gewässer
Kurzstreckenzieher
Standvogel
Übrige Wasservögel

Die Wasserralle lebt in Seen, Feuchtgebieten und Fliessgewässern. Ihre Nahrung besteht aus Insekten, Schnecken und Würmer. Die Wasserralle lebt die meiste Zeit versteckt in dichten, breiten Röhricht- und Schilfgürteln. Sie verrät sich oft nur durch die lauten, abfallenden «quiik-quiik»-Rufe, die stark an das Quieken eines Ferkels erinnern. Ein besonders schmaler Körper ermöglicht es den Rallen, sich im Pflanzendickicht ohne Schwierigkeiten rasch durchzuschlängeln. Oft benützen sie bestimmte Pfade.

Feuchtgebiete

Feuchtgebiete sind ökologisch wertvolle Übergangszonen zwischen Land und Wasser, die dauerhaft oder zeitweilig von Wasser geprägt sind.

Gewässer

Flüsse, Seen und Feuchtgebiete beherbergen viele Wasservögel, Biber und Amphibien und sind ökologisch wertvolle Gebiete.

Kurzstreckenzieher

Unter Kurzstreckenzieher versteht man in der Vogelkunde Arten, deren Winterquartiere selten weiter als 2000 Kilometer vom Brutgebiet entfernt liegen.

Standvogel

Als Standvogel oder Jahresvogel werden Vogelarten bezeichnet, die ganzjährig in einem Gebiet bleiben.

Übrige Wasservögel

Hierzu gehören verschiedene Wasservögel, die in Feuchtgebieten und Seen leben.