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Hirsch

Cerviden
Hochwild
Hochwildjagd
Nachtaktiv
Schalenwild

Der Hirsch gehört zur Familie der Hirsche (Cerviden) und ist vor allem in Wäldern Europas, Asiens und Nordamerikas verbreitet. Das beeindruckende Geweih der Männchen wächst jedes Jahr neu und dient als Statussymbol sowie zur Verteidigung in der Paarungszeit. Hirsche sind geschickte Läufer und gute Schwimmer. Sie ernähren sich hauptsächlich von Gräsern, Blättern und Rinde. Ihr Lebensraum erstreckt sich von dichten Wäldern bis hin zu offenen Landschaften. Durch die Beruhigung sensibler Lebensräume kann ihr Bestand gesichert werden.

Wysels Notiz

Das Hirschpräparat besteht aus einem Kunststoffgerippe, den Abwurfstangen eines Hirsches aus Sachseln und dem Fell eines Hirsches aus Melchtal.

Cerviden

Cerviden sind Hirschartige und eine Untergruppe des Schalenwilds. Sie gehören zu den Wiederkäuern und haben ein spezielles Verdauungssystem. Die vorerst unzerkaut geschluckte Nahrung wird später wieder hochgewärgt und erst dann richtig durchgekaut („wiedergekäut“). Männliche Tiere tragen Geweihe, die jährlich abgeworfen und neu gebildet werden.

Hochwild

Hochwild bezeichnet in der Jagd grosse Wildarten wie Rothirsche, Gämsen oder Wildschweine.

Hochwildjagd

auch Hohe Jagd, Hochjagd: historisch begründete Einteilung der Jagd nach Tierarten, welche ursprünglich nur vom Adel bejagt werden durften: meist Rotwild, Gämse, Steinbock und Wildschwein

Nachtaktiv

Nachtaktive Tiere bewegen sich hauptsächlich in der Dunkelheit.

Schalenwild

Die Paarhufer umfassen Tierarten, welche pro Bein zwei Hufe (Schalen) aufweisen. Für die wild lebenden Arten verwendet man auch den Begriff „Schalenwild*.