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Hirschkuh mit Kalb

Adler- und Habichtartige
Cerviden
Hochwild
Nachtaktiv
Schalenwild

Die Hirschkuh ist das weibliche Tier des Rothirsches und lebt meist in Mutter-Kind-Gruppen. Sie ist schlanker und kleiner als der Hirsch und trägt kein Geweih. Ihr Fell ist im Sommer rötlichbraun und wird im Winter graubraun. Das Kalb wird im Frühling geboren und hat ein geflecktes Fell, das ihm Tarnung bietet. In den ersten Wochen bleibt es gut versteckt, während die Mutter es regelmässig säugt. Hirschkühe sind sehr wachsam und verteidigen ihre Kälber notfalls gegen Feinde. Sie ernähren sich von Gräsern, Blättern und Rinden und sind vor allem in der Dämmerung aktiv.

Wysels Notiz

Hirschkuh erlegt von Wysel auf Rütialp, Fallwild: Hirschkalb von WH Hans Spichtig

Adler- und Habichtartige

Diese Greifvögel sind an schnelles Jagen aus der Luft angepasst. Sie haben starke Krallen und scharfe Schnäbel, um Beute zu greifen und zu töten.

Cerviden

Cerviden sind Hirschartige und eine Untergruppe des Schalenwilds. Sie gehören zu den Wiederkäuern und haben ein spezielles Verdauungssystem. Die vorerst unzerkaut geschluckte Nahrung wird später wieder hochgewärgt und erst dann richtig durchgekaut („wiedergekäut“). Männliche Tiere tragen Geweihe, die jährlich abgeworfen und neu gebildet werden.

Hochwild

Hochwild bezeichnet in der Jagd grosse Wildarten wie Rothirsche, Gämsen oder Wildschweine.

Nachtaktiv

Nachtaktive Tiere bewegen sich hauptsächlich in der Dunkelheit.

Schalenwild

Die Paarhufer umfassen Tierarten, welche pro Bein zwei Hufe (Schalen) aufweisen. Für die wild lebenden Arten verwendet man auch den Begriff „Schalenwild*.