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Birkhahn und Henne

Feuchtgebiete
Gebirge
Niederwild
Raufusshühner
Standvogel
Wald

Der Birkhahn und die Birkhenne leben in offenen Moorlandschaften und lichten Wäldern. Der Birkhahn ist bekannt für seine spektakulären Balzrituale, bei denen er mit fächerförmigem Schwanz, gesenkten Flügeln und lautem Gurren um Weibchen wirbt. Sein schwarzes Gefieder mit weissen Flügelbinden und roten Augenwülsten macht ihn unverwechselbar. Die Birkhenne ist unauffälliger braun gefärbt und gut getarnt. Sie brütet am Boden und sorgt für die Küken. Während der Birkhahn auffällig balzt, bleibt die Henne vorsichtig und schützt den Nachwuchs.

Wysels Notiz

von Alois Omlin (Gangi)

Feuchtgebiete

Feuchtgebiete sind ökologisch wertvolle Übergangszonen zwischen Land und Wasser, die dauerhaft oder zeitweilig von Wasser geprägt sind.

Gebirge

Der Lebensraum Gebirge ist karg und oft von extremen Wetterbedingungen geprägt. Hier leben spezialisierte Wildtiere.

Niederwild

Als Niederwild gelten kleinere Wildarten wie Hasen, Fasane oder Füchse. Diese Tiere kommen häufig in Feld- und Waldlandschaften vor.

Raufusshühner

Die Raufusshühner sind eine Tribus der Fasanenartigen. Es handelt sich um Hühnervögel der nördlichen Hemisphäre, die an kaltes Klima angepasst sind. Die meisten Arten bewohnen arktische und kaltgemässigte Regionen oder das Hochgebirge.

Standvogel

Als Standvogel oder Jahresvogel werden Vogelarten bezeichnet, die ganzjährig in einem Gebiet bleiben.

Wald

Waldgebiete bieten Lebensraum für viele Wildarten.