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Hirschkalb

Boviden
Gebirge
Hochwildjagd
Nachtaktiv
Schalenwild
Wald

Das Hirschkalb wird im Frühling geboren und ist in den ersten Wochen durch sein geflecktes Fell gut getarnt. Es bleibt nahe bei der Mutter und wird gesäugt, bis es allmählich beginnt, Gräser und Blätter zu fressen. Hirschkälber sind neugierig, aber vorsichtig und lernen durch Beobachtung der älteren Tiere. In den ersten Monaten sind sie besonders anfällig für Raubtiere. Ihr Wachstum und Verhalten sind entscheidend für die soziale Struktur eines Rudels.

Wysels Notiz

Fallwild Rütialp von WH Hans Spichtig

Boviden

Boviden sind eine horntragende Untergruppe des Schalenwilds. Sie gehören zu den Wiederkäuern und haben ein spezielles Verdauungssystem. Die vorerst unzerkaut geschluckte Nahrung wird später wieder hochgewärgt und erst dann richtig durchgekaut („wiedergekäut“).Beide Geschlechter tragen Hörner, welche lebenslang wachsen und nicht abgeworfen werden.

Gebirge

Der Lebensraum Gebirge ist karg und oft von extremen Wetterbedingungen geprägt. Hier leben spezialisierte Wildtiere.

Hochwildjagd

auch Hohe Jagd, Hochjagd: historisch begründete Einteilung der Jagd nach Tierarten, welche ursprünglich nur vom Adel bejagt werden durften: meist Rotwild, Gämse, Steinbock und Wildschwein

Nachtaktiv

Nachtaktive Tiere bewegen sich hauptsächlich in der Dunkelheit.

Schalenwild

Die Paarhufer umfassen Tierarten, welche pro Bein zwei Hufe (Schalen) aufweisen. Für die wild lebenden Arten verwendet man auch den Begriff „Schalenwild*.

Wald

Waldgebiete bieten Lebensraum für viele Wildarten.